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Nur wer auch richtig trainiert, kann einen Sport wirklich so betreiben, dass man auch Erfolg und Spaß dabei hat. Ansonsten drohen Verletzungen sowie technische und taktische Mängel gegenüber den Gegnern und auch den Mannschaftskameraden, sofern man einen Teamsport wie zum Beispiel Eishockey betreibt. Auch bei uns in Dresden ist das so. Beim Training legen wir stets die Grundlage zum Erfolg.

So ist es zumindest in der Theorie. In der Praxis ist das Ganze natürlich nicht immer so einfach umzusetzen. Im Amateursport haben garantiert nicht immer alle Beteiligten dann genug Zeit, wenn es wirklich nötig wäre. Gerade im Sommer, wenn wir nicht auf dem Eis trainieren können, sind die Ausreden oft sehr kreativ, denn wer will schon die ganze Zeit im Kraftraum verbringen.

Zweimal in der Woche

Wann immer möglich, versuche ich, mindestens zweimal pro Woche zu trainieren. Zweimal pro Woche trainiert meine Mannschaft auch auf dem Eis, aber ich kann wegen der Arbeit auch nicht immer mit dabei sein. Wenn ich eine Einheit auslassen muss, versuche ich das jeweils mit einem Lauftraining zu kompensieren. Wichtig ist dabei vor allem, dass ich mich regelmäßig bewege.

So kann ich meinen Rythmus beibehalten und werde nicht überrascht, wenn der Puls im Spiel doppelt so hoch geht wie bei der Arbeit. Gerade so oft wie die Arbeit ist es allerdings auch die Spielplanung, die unseren Trainingsfahrplan durcheinander bringt. Oft spielen wir auch abends unter der Woche und nicht selten genau an jenen Abenden, an denen wir sonst trainieren.

Das ungeliebte Sommertraining

Eishockey ist ein Wintersport und findet natürlich vor allem von Oktober bis Februar statt, wenn es auch draußen ein wenig frischer ist. Dies bedeutet allerdings nicht, dass man deswegen im Sommer von jeglichem Training befreit ist, denn schließlich will man ja fit in den Winter starten. Entsprechend treffen wir uns schon im August zu den ersten Einheiten – noch ohne Stock und Schlittschuhe.

Oft laufen wir dann zuerst einmal etliche Runden – im Wald. Irgendwo rund um einen Trainingsplatz zu laufen wäre echt zu eintönig. Dazu treffen wir uns regelmäßig in einem Kraftraum, damit wir uns die nötige Kraftgrundlage erarbeiten können, die es beim Eishockey nun einmal braucht. Dieses Training ohne Stock und Puck und ohne Eis ist nicht unbedingt was wir wollen, aber es ist wichtig.